Wombats Rugby Club

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The Rugby-Spirit


Hartes Training, Disziplin und eine gehörige Portion Ehrgeiz machten aus einer­ „Wirtshauspartie“ eine erfolgreiche­ Mannschaft, von der es vier Spieler sogar bis in die österreichische Rugby National­mannschaft schafften.

Der „Wombats Rugby Club Wiener Neustadt“ hatte seine Geburtsstunde im Jahr 2003: Damals beschlossen einige Stammgäste des australischen Pubs „The Flying Kangaroo“ in Bad Fischau-Brunn, sich sportlich im Rugby zu versuchen. Und so versammelten sich um Barchef Colin McLachlan anfangs jeden Sonntag früh einige Hartgesottene am Brunner Sportplatz, um zu trainieren. Diese ersten Engagements waren alles andere als sportlich, weshalb klingende Vereins­namen wie „The Dragon Rugby Club“ oder „The Flying Kangaroo Rugby Club“ sich als nicht wirklich passend erwiesen. Colin McLachlan, der heutige Präsident des Vereins, gab schließlich den entscheidenden Input: „Ihr bewegt euch nicht wie Drachen­ oder fliegende Kangaroos, sondern eher wie Wombats (in Australien lebende höhlen­grabende Pflanzenfresser mit bären­artigem Aussehen, Anm. d. Red.): plump und ungeschickt, aber lieb.“ Der Wombats Rugby Club war geboren.

Die harte Hand des Trainers
Die Spieler entdeckten ziemlich rasch ihren Ehrgeiz für die Sportart Rugby und bereits ein Jahr später (2004) wurde das Training auf die Neuklosterwiese nach Wiener Neustadt verlegt. Seither trifft sich die Mannschaft zweimal pro Woche. „Das Training ist seit diesem Zeitpunkt für jeden Spieler verpflichtend“, so Trainer Michael Darr: „Einfach nach Lust und Laune zu kommen, ging dann nicht mehr.“ Noch im selben Jahr verzeichneten die Wombats ihren­ ersten Turniersieg im Sevens Rugby. 2005 erreichten sie die Play Offs der österreichischen Rugby Bundesliga.

Die Zeit der Siege
Mittlerweile zählen die Wombats 23 erwachsene Mitglieder, 10 Nachwuchs­spieler und fünf Mädchen. Drei Spieler der Wombats haben es sogar in die österreichische Rugby Nationalmannschaft geschafft, nämlich Stefan Pauser, Robin Lee, Popkinl Hruschka und Martin Leidl.

Fair & gesellig
„Das Reizvolle am Rugby ist, dass es eine kreative Sportart ist, die sehr viel mit Fairness und Respekt zu tun hat“, so Darr weiter: „Und natürlich auch der Rugby-Spirit, das gemütliche Beisammensein nach den Matches. Während dem Spiel sind wir Feinde, aber danach Freunde.“ Geistig haben­ sich die Wombats in diesem Sinn eine Eigenschaft aus der damaligen Stammtischrunde erhalten: das gesellige Beisammensein in einem ihrer Vereinslokale, dem Flying Kangaroo in Bad Fischau-Brunn, in dem traditionellerweise jedes Jahr die Wombats Weihnachtsfeier steigt, und dem Clumsy´s in Wiener Neustadt, wo man sich nach dem Training noch auf ein oder zwei Seiderl trifft.

Wer mehr über die Wombats wissen will oder mitspielen möchte:
www.wombatsrugby.at
Übrigens: Die Wombats suchen Nachwuchsspieler!


Die Sportart Rugby

Rugby wird im Normalfall mit 15 Feldspielern gespielt, es gibt jedoch Sonderformen und Bewerbe, bei denen 7 gegen­ 7 oder 10 gegen 10 antreten. Ziel ist es, den eiförmigen Ball in zweimal 40 Minuten so oft wie möglich in der Endzone des Gegners abzulegen („Try“) beziehungsweise durch die beiden Torstangen zu schießen („Goal“). Der Ball darf dabei nicht nach vorne geworfen werden. Raumgewinn ist somit nur durch Laufen mit dem Ball oder Kicken möglich. Der ballführende Spieler darf zu Boden gebracht werden („Tackling“) und muss daraufhin den Ball freigeben.

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